Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Veranstaltungshinweise zur Hygiene-Initiative.

  • Klinikkonzern Asklepios führt kurzärmlige Ärztekleidung ein
  • Expertenchat zum Nachlesen - Thema Patientensicherheit
  • Keine-Keime-Kino: Der WDR zu Besuch bei Pedro Garcia
  • Gesundheitsministerin Steffens und KGNW-Präsident Jochen Brink im Interview
  • Expertenchat zum Nachlesen - Thema multiresistente Erreger
  • Neue Online-Sprechstunde zu Krankenhauskeimen: Chat am 9. Juli
  • Konvent zur Hygiene-Initiative der KGNW und Start der Online-Sprechstunde
  • Videobotschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft
  • Pressekonferenz in Düsseldorf: KGNW zieht positive Zwischenbilanz
  • Ausstellung bereits in elf Städten zu sehen
  • Kreiskrankenhaus Gummersbach verbindet Ausstellung mit Schulungen
  • Überkonfessionelle Zusammenarbeit gegen Keime

Die Ärzte in den rund 100 Kliniken des Krankenhausbetreibers Asklepios tragen seit April einen neuen Look. Grund für die kurzärmelige Berufskleidung ist aber nicht der Frühlingsanfang. Was stattdessen dahinter steckt, erfahren Sie hier.

Am Internationalen Tag der Patientensicherheit, dem 17. September 2015, haben die beiden Hygiene-Expertinnen Prof. Dr. Frauke Mattner und Dr. Inka Daniels-Haardt in einem einstündigen Chat viele Fragen zum Thema "Hygiene im Krankenhaus - wer macht was für die Patientensicherheit?" beantwortet. Prof. Mattner ist Chefärztin am Institut für Hygiene der Kliniken der Stadt Köln, Dr. Daniels-Haard leitet im Landeszentrum Gesundheit NRW den Fachbereich Gesundheitsschutz/Gesundheitsförderung. Die Zusammenfassung dieser Online-Sprechstunde können alle Interessierten hier nachlesen.

Für seine Sendung „Hier und Heute“ hat der WDR dem Hygiene-Facharzt Dr. Pedro Garcia bei seiner Arbeit im Klinikum Westfalen in Dortmund über die Schulter geschaut. In dem Beitrag sehen wir einen Mediziner, der sich Tag für Tag für die bestmögliche Hygiene im Krankenhaus einsetzt und auch in Krisensituationen richtig reagiert.

Mehr dazu hier

Foto: P. Carqueville / Bibliomed-Verlag

Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Jochen Brink, der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), haben der Fachzeitschrift f&w - führen und wirtschaften im Krankenhaus ein Interview zum Thema Krankenhaushygiene gegeben.

Brink und Steffens diskutieren darin unter anderem über die Infektionsraten durch Keime in Krankenhäusern, die deutsche Gesetzgebung zu Hygiene und Infektionsschutz und die adäquate Finanzierung der Krankenhäuser.

Das vollständige Interview können Sie hier auf keine-keime.de lesen.

Am 9. Juli 2015 haben die beiden Hygiene-Spezialisten Marion Matthies und Prof. Dr. Lemmen in einem einstündigen Chat viele Fragen zum Thema "MRSA und andere Problemkeime - welche Folgen haben sie für mich?" beantwortet. Die Zusammenfassung dieser Online-Sprechstunde können alle Interessierten hier nachlesen.

Düsseldorf, 07.07.2015 – Als Ergänzung zur Aufklärung vor Ort in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern findet am Donnerstag, 9. Juli, von 12 bis 13 Uhr ein Live-Chat zum Thema „MRSA und andere Problemkeime – welche Folgen haben sie für mich?“ statt. Zwei erfahrene Experten stehen Rede und Antwort. Fragen können bereits jetzt gestellt werden.

Mit einer eigenen Chat-Reihe intensivieren die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser und ihr Dachverband KGNW ab sofort die Aufklärung über das Internet. Der erste Chat zum Schwerpunkt „MRSA und andere Problemkeime – welche Folgen haben sie für mich?“ ist am 9. Juli von 12 bis 13 Uhr unter www.sprechstunde.keine-keime.de erreichbar. In dieser Stunde beantworten zwei ausgewiesene Hygienespezialisten aus NRW möglichst viele eingehende Fragen: Marion Matthies vom Dortmunder St. Johannes Hospital ist eine erfahrene Hygienefachkraft. Prof. Dr. Sebastian Lemmen von der Uni-Klinik in Aachen ist als Arzt auf Hygiene und Keimprävention spezialisiert. Das Expertenduo steht Patienten und Angehörigen, aber auch der interessierten Öffentlichkeit während des Chats Rede und Antwort.

Zusätzlich zu den im Live-Chat gestellten Fragen beantworten die Experten auch die drei populärsten Fragen, die bereits im Vorfeld des Chats gestellt wurden. Ab sofort können in der Online-Sprechstunde bis unmittelbar vor Chatbeginn Fragen gestellt werden. Dafür ist keine Registrierung erforderlich. Außerdem besteht schon vor dem eigentlichen Chat die Möglichkeit, über die Fragen anderer Internetnutzer abzustimmen.

Krankenhäuser wollen offenen Dialog

KGNW-Präsident Jochen Brink wünscht sich einen offenen Dialog mit der Bevölkerung: „Wir verstehen, dass viele Menschen verunsichert sind, wenn sie an unsichtbare Krankheitserreger denken“, so Brink. „Die Erfahrung zeigt jedoch: Je besser unsere Patienten Bescheid wissen, umso besser wird auch die Vorsorge vor multiresistenten Erregern.“

Mit der Chat-Reihe will die KGNW auf individuelle Situationen und Sorgen eingehen. Bereits seit Ende März informiert der Verband die breite Öffentlichkeit mit seiner landesweiten Hygiene-Initiative „Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger. Gemeinsam Gesundheit schützen“ über Krankenhauskeime und schützende Hygienemaßnahmen. Das Internetportal www.keine-keime.de ergänzt und bündelt die Aktivitäten vor Ort in über 350 teilnehmenden Kliniken. Zur Initiative gehört auch eine Wanderausstellung, die in über 200 Krankenhäusern Station macht.

Düsseldorf/Neuss, 24.06.2015 – Auf einem Konvent zur Hygiene-Initiative der KGNW am 24. Juni 2015 im Swissotel in Neuss haben Verantwortliche aus den Bereichen Hygiene und Öffentlichkeitsarbeit der NRW-Kliniken erfolgreiche Praxisbeispiele im Kampf gegen multiresistente Erreger vorgestellt. Mit der „No Hands“-Initiative im Augusta-Krankenhaus Bochum sind gute Erfahrungen gemacht worden, auch mit dem Einsatz von Kupfer im Klinikum Westfalen in Dortmund.  Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde das zweite Halbjahr der Hygiene-Initiative vorbereitet. Ein neues Element ist die Online-Sprechstunde, die auf der Internetseite www.keine-keime.de angeboten wird.

Der Präsident der KGNW, Jochen Brink, bedankte sich für das starke Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Dank Ihres Einsatzes in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern verbessern wir die Hygiene jeden Tag. Sie sind es, die unsere Hygiene-Initiative im Krankenhausalltag umsetzen und mit Leben füllen.“ Nach den ersten zehn Wochen der Hygiene-Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger kann Jochen Brink eine positive Zwischenbilanz ziehen: „Die Initiative kommt überall im Land sehr gut an. Das Thema Krankenhaushygiene rückt verstärkt in den öffentlichen Fokus.“

Die KGNW geht dabei auch neue Wege. Künftig besteht die Möglichkeit, eine Online-Sprechstunde zu besuchen: Am 9. Juli bietet das Onlineportal unter www.keine-keime.de/sprechstunde von 12-13 Uhr eine Sprechstunde im Live-Chat. Thema der ersten Online-Sprechstunde ist „MRSA und andere Problemkeime – welche Folgen haben sie für mich?“. Die Experten Marion Matthies, eine der erfahrensten Hygienefachkräfte Deutschlands, sowie Prof. Dr. Sebastian Lemmen, Arzt mit Spezialisierung auf Hygiene und Keimprävention, stehen Rede und Antwort. Bereits ab dem 24.6. haben Sie die Möglichkeit, hierzu Fragen zu stellen und über die Fragen von anderen abzustimmen.

Den gesprochenen Text im Wortlaut zum Mitlesen finden Sie hier.

Düsseldorf, 5. Mai 2015. Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser klären mit einer Hygiene-Initiative unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Bevölkerung über Krankheitserreger, Antibiotikaresistenzen und Infektionsschutz auf.  Der verantwortliche Dachverband der NRW-Kliniken KGNW zog jetzt in Düsseldorf eine positive Startbilanz. Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens lobte das Engagement der Krankenhäuser.

Die Hygiene-Initiative der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser ist bislang ein voller Erfolg. Wie die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) bei einer Pressekonferenz am Internationalen Tag der Händehygiene mitteilte, nehmen über 350 Krankenhäuser aktiv an der Initiative teil. Die zur Initiative gehörende Wanderausstellung, die bisher in 35 von geplanten über 200 Kliniken Station gemacht hat, werde sehr positiv angenommen. Im Marien Hospital Düsseldorf etwa resümierte Hygienefachkraft Sascha Scholz: „Die Installation ist ein Hingucker für Besucher. Sie ist zugleich Wandzeitung und unaufdringliche Aufforderung, sich die Hände zu desinfizieren. Den Erfolg können wir auch am Verbrauch der Desinfektionsmittel belegen.“

Seit dem Start der landesweiten Hygiene-Initiative vor rund sechs Wochen informieren die Krankenhäuser ihre Patienten und Besucher mit verschiedenen im Haus eingesetzten Materialien über Krankheitserreger, Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen. Dafür haben sie unter anderem bislang über 68.000 Broschüren ausgelegt und den Weg zu ihren Desinfektionsmittelspendern mit Wegweisern markiert. In allen fünf Regierungsbezirken NRWs zeigen Kliniken außerdem eine Wanderausstellung, die Krankheitskeime und deren Behandlung mit Antibiotika medizingeschichtlich einordnet. Zur Ausstellung gehört auch ein Selbsttest mit einer UV-Lampe. Dieser Test zeigt, ob die Hände korrekt und vollständig desinfiziert worden sind. Die Website www.keine-keime.de begleitet diese Aktivitäten seit Initiativenbeginn und bündelt Informationen, Hintergründe und Neuigkeiten zu den Themen Krankenhaushygiene, Krankheitserreger, Antibiotikaresistenz und Infektionsschutz.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft unterstützt die breit angelegte Initiative der KGNW als Schirmherrin: „Gesundheit ist ein hohes Gut. Wir müssen deshalb alles tun, um unsere Gesundheit zu erhalten und zu schützen, bevor Erkrankungen eintreten.“ Hygiene sei ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten. Damit auch die Patientinnen und Patienten ihren Teil dazu beitrügen, die Übertragung von multiresistenten Erregern zu verhindern, sei es wichtig, sie zu informieren und zu sensibilisieren.

Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens lobte anlässlich der Pressekonferenz das nachhaltige Engagement der Krankenhäuser: „NRW ist in den Bereichen Krankenhaushygiene und Infektionsschutz bereits beispielgebend. Wir gehörten zu den ersten, die regionale Netzwerke eingerichtet haben, um multiresistente Erreger unter Kontrolle zu halten. Bei der Verbesserung der Krankenhaushygiene und des Infektionsschutzes darf es aber keinen Stillstand geben."

Jochen Brink, der Präsident des Dachverbands KGNW, der für 370 Krankenhäuser in NRW spricht und die Hygiene-Initiative ins Leben gerufen hat, betonte: „Multiresistente Erreger sind ein weltweites Problem, dem sich auch das medizinische Versorgungssystem in Deutschland stellen muss. Das tun wir: Unsere geschulten Mitarbeiter nehmen diesen Kampf täglich mit großem Einsatz auf. Unsere Krankenhäuser unterliegen höchsten Hygienestandards und nehmen die Sorgen von verunsicherten Patienten sehr ernst.“

Ziel der landesweite Hygiene-Initiative ist es, die Öffentlichkeit über die wichtigsten Fakten und Zusammenhänge aufzuklären und auch Hinweise zu geben, wie Krankenhauspatienten und besucher selbst zur Prävention beitragen können. Gleichzeitig stellen die Krankenhäuser ihre umfangreichen Schutzmechanismen vor, zu denen interne Kontrollgänge und Laboruntersuchungen, aber auch der Austausch in regionalen Netzwerken gehören. Das Motto der landesweiten Informationsoffensive lautet „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“.

Zu den nächsten Schritten der Initiative gehört eine regelmäßige Online-Sprechstunde, in der Experten die Fragen von Patienten und Angehörigen beantworten. Die Hygiene-Initiative wird in NRW noch bis mindestens Dezember fortgeführt.

Weitere Informationen und Hintergründe zu der Pressekonferenz finden Sie hier.

Ein Krankenhausbesucher schaut sich im Marien Hospital Düsseldorf die Ausstellung an. Foto: VKKD

10. APRIL

Vor zwei Wochen ist die landesweite Hygiene-Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ gestartet, die begleitende Ausstellung für Krankenhausbesucher und -patienten hat bereits in elf nordrhein-westfälischen Städten und allen fünf Regierungsbezirken Station gemacht.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Rolle von Bakterien für die Evolution und das menschliche Immunsystem und thematisiert die schwierige Behandlung von multiresistenten Krankheitserregern, die Abwehrstrategien gegen mehrere gängige Antibiotika entwickelt haben. Die Schau richtet sich an Patienten und Krankenhausbesucher und soll zur Aufklärung über sogenannte Krankenhauskeime beitragen. Sie beinhaltet auch einen Test zur Selbstkontrolle durchgeführter Händedesinfektionen.


„Anders als vor einigen Jahren steuern Besucher heute direkt die Desinfektionsmittelspender an. Das ist ein großer Erfolg für uns Hygieniker. Die Ausstellung ist da ein zusätzlicher Anker für das Thema Hygiene und wirkt unterstützend als Erinnerung, sich die Hände zu desinfizieren", lobt Helmut Wenzel, Leitende Hygienefachkraft im Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf. Hygienefachkraft Sascha Scholz kann für das Marien Hospital Düsseldorf, wo die Ausstellung bis zum heutigen 10. April zu sehen war, schon positiv Bilanz ziehen: „Die Installation ist ein Hingucker für Besucher. Sie ist zugleich Wandzeitung und unaufdringliche Aufforderung, sich die Hände zu desinfizieren. Den Erfolg können wir auch am Verbrauch der Desinfektionsmittel belegen." Auch in Gummersbach sei die Ausstellung gut bei den Besuchern angekommen, berichtet das Klinikum Oberberg, dessen Hygienepersonal täglich für Besucherfragen und Hilfe beim Selbsttest zur Verfügung stand.


Auf die ersten Kliniken in Siegen, Gummersbach, Bochum, Düsseldorf, Gütersloh, Paderborn, Essen, Krefeld, Hagen, Köln, Iserlohn und Münster folgen bis Dezember noch rund 180 weitere ausstellende Krankenhäuser. Die kommenden Termine finden Sie hier.

Dr. Peter Vacha, der ärztliche Direktor im Kreiskrankenhaus Gummersbach, testet an der Infosäule, wie gut er seine Hände desinfiziert hat. Die Infosäule ist Teil der Ausstellung Keine Keime. Foto: Klinikum Oberberg

2. APRIL

Im Kreiskrankenhaus Gummersbach, einer der drei Einrichtungen des Klinikums Oberberg, wurde am 25. März 2015 die Wanderausstellung der landesweiten Hygiene-Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ feierlich eröffnet. Damit ist das Kreiskrankenhaus eines der ersten Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen, in denen die Ausstellung im Laufe des Jahres Station macht.


Anlässlich der Ausstellungseröffnung berichteten Sascha Klein, Geschäftsführer des Klinikums Oberberg und Pflegedirektorin Inge Schwarz gemeinsam mit Bernd Hoehner, Leiter des Teams der Hygienefachkräfte, und Dr. Peter Vacha, Ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhauses Gummersbach, über die vielfältigen Hygiene-Maßnahmen des Klinikums. Das Klinikum Oberberg gehört dem MRE-Netz der Region Rhein-Ahr an und erhielt nach konsequenter Umsetzung eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs im November 2013 das Qualitätssiegel für Hygiene.

Ob Reinigungskräfte, Pflege- oder Arztpersonal – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums frischen in regelmäßigen Abständen mit speziell zugeschnittenen web-TV-Kursen ihr Wissen in Sachen Hygiene auf. Außerdem schaut das sechsköpfige Team der Hygienefachkräfte im Klinikum Oberberg Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten im wahrsten Sinne des Wortes auf die Finger: Denn die korrekte Desinfektion der Hände ist das A und O in der Krankenhaushygiene. Im Rahmen der Wanderausstellung bot das Klinikum daher auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Mittwoch, dem 1. April, einen Aktionstag zur Händehygiene an.

2. APRIL

In Herne arbeiten evangelische und katholische Krankenhäuser eng zusammen, um über Keime und Schutzmaßnahmen aufzuklären. Die beiden Klinikgruppen der Stadt – die Evangelische Krankenhausgemeinschaft für Herne und die Nachbarstadt Castrop-Rauxel und die zu den Katholischen Kliniken Rhein-Ruhr gehörende St. Elisabeth Gruppe – nehmen an der landesweiten Hygiene-Initiative der KGNW teil und nutzen diesen Rahmen für eine überkonfessionelle Zusammenarbeit. Die beiden Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter (Ev. Krankenhausgemeinschaft) und Theo Freitag (Elisabethgruppe) stellten ihr Engagement jetzt gemeinsam der Öffentlichkeit vor. Sie betonen: „Eine hundertprozentige Keimfreiheit gibt es nicht, aber wir sehen unsere Aufgabe darin, die Gefahr einer Übertragung so gering wie möglich zu halten.“

In Herne werden jedes Jahr über 82.000 Patienten stationär behandelt, hat die Evangelische Krankenhausgemeinschaft errechnet. Für alle Klinikstandorte gibt es speziell fachlich weitergebildete Gesundheits- und Krankenpfleger für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention. Daneben stehen zusätzlich beratende externe Krankenhaushygieniker, hygienebeauftragte Ärzte in jedem Fachbereich, Pflegekräfte und Mitarbeiter in Funktionsbereichen zur Verfügung, die sich speziell um das Thema Hygiene in den Häusern kümmern. Zum umfassenden Hygiene-Management kommt die Aufklärung, die nun durch die Hygiene-Initiative verstärkt wird. Die begleitende Ausstellung zur Initiative wird im Mai im Evangelischen Krankenhaus und im Oktober im St. Anna Hospital zu sehen sein.

Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr mit Dr. Sabine Edlinger, Mitglied der Geschäftsleitung, Hygienefachkraft Jennifer Heß und Geschäftsführer Theo Freitag klärt gemeinsam mit der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne I Castrop-Rauxel mit Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter, Prof. Dr. Eckhard Müller, Leiter der Hygienekommission, sowie Hygienefachkraft Margit Ünsal (v.l.n.r.) auf: Nicht nur die Kliniken, sondern auch Patienten und Besucher müssen aktiv dazu beitragen, dass sich multiresistente Keime nicht verbreiten. Foto: Martin Leclaire

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