Informationen für Fachkräfte

Hier finden Sie einige Hinweise zum Beschwerde-Management in Krankenhäusern und zu Fortbildungsangeboten im Bereich Krankenhaushygiene.

  • Auch Profis haben Fragen - fragen Sie!
  • Immer auf dem neuesten Stand sein
  • MRSA im Klinikalltag - Antworten aus der Praxis

Haben Sie Fragen oder Verbesserungsvorschläge rund um das Thema Hygiene in Ihrem Haus? Nutzen Sie die zahlreichen Möglichkeiten, die sich Ihnen dazu bieten. Sie können als Erstes immer den Weg über Ihre direkten Vorgesetzten gehen.

Weitere Ansprechpartner sind:

  • die Mitglieder der Hygienekommission (z. B.: Hygienefachkräfte, Hygienebeauftragte in der Pflege und im ärztlichen Dienst, Krankenhaushygieniker, Leitung der Apotheke, Ärztlicher Direktor, Geschäftsführung, Pflegedirektion, Technischer Leiter)

  • Qualitätsmanagementbeauftragte

  • internes Beschwerdemanagement

  • CIRS-Beauftragte

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Dieser Aussage muss man sich stellen. Nutzen Sie das Lern- und Berichtssystem CIRS (Critical-Incident-Reporting-System) – es ist in nahezu allen Klinikenin Nordrhein-Westfalen etabliert. Hier können Sie kritische Ereignisse in der Patientenversorgung anonym und sanktionsfrei melden. CIRS soll dazu beitragen, dass über kritische Ereignisse offen gesprochen und aus ihnen gelernt wird. Wer dieses Instrument des Risiko- und Qualitätsmanagements nutzt, hilft mit die Patientensicherheit zu fördern. Hygiene ist Information. Beteiligen Sie sich daran!

Wenn Sie an internen Schulungen interessiert sind, sprechen Sie Ihre Hygienefachkraft an. Sie können sich auch zur/zum Hygienebeauftragten fortbilden lassen oder als Ärztin/Arzt eine zweijährige strukturierte  Fortbildung „Krankenhaushygiene“ sowie einen Kurs zur rationalen Antibiotika-Anwendung (ABS) absolvieren. Die Mitglieder Ihrer Hygienekommission werden Sie bei Bedarf, in Absprache mit der Geschäftsführung, hierbei unterstützen. Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote finden Sie unter anderem bei der Ärztekammer Nordrhein, der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Bundesärztekammer sowie der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene.

Das deutsch-niederländische MRSA-Netzwerk für die Region Twente/Münsterland hat eine praxisnahe Fragensammlung für Krankenhausmitarbeiter zum Klinikalltag mit MRSA-Trägern veröffentlicht. Dort finden Sie unter anderem Antworten zu den Aspekten Verlegung, Desinfektion kontaminierter Materialien und Screening. Im Netzwerk EUREGIO MRSA-net arbeiten die Universität Twente, das Laboratorium Mikrobiologie Twente Achterhoek, das Universitätsklinikum Münster und das Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zusammen. Das Ziel dieses Pionierprojekts ist die Prävention und die Bekämpfung von MRSA.

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